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2025/12 Lebensweg als Pilgerweg

Im Advent erinnert vieles an Aufbruch und Reise und letztendlich bedeutet Advent - Ankunft. Denken wir an den Weg nach Bethlehem, die Herbergsuche in der Stadt, die hl. 3 Könige auf dem Weg zur Krippe. Die Geburt eines Kindes in unwirtlicher Umgebung, ausgegrenzt und in Armut gleicht vielen Ankünften auf den verschiedensten Lebenswegen. Manchmal kommen wir an einem Sehnssuchtsort der Geborgenheit an und manchmal dort, wo ein Bleiben schwer fällt. Unser Herkunftsort bedeutet für unser Leben sehr viel und entscheidet nachhaltig ob ein Leben eher auf der Sonnen- oder Schattenseite verläuft. Wir werden auf unseren Platz geboren und erst später können wir Entscheidungen treffen, wie wir die Lebensreise weiter gestalten.

Es ist ein wesentlicher Unterschied ob wir unser Vorangehen auf Wanderschaft oder auf einer Pilgerreise verstehen. Zum Pilger werden wir, wenn wir in Präsenz sind, verbunden mit uns selbst. In dieser Verbundenheit sind wir auch, durch unseren innersten Wesenskern, mit der Urquelle verbunden. So ist unsere Reise als Pilgerinnen und Pilger behütet und wir können uns nicht verlaufen, auch wenn es manchmal so scheint.


Br. David sagt dazu:

„Das Leben ist eine Reise.

Dankbar leben verwandelt das Leben in eine Pilgerreise.

Der Erfolg einer Reise hängt davon ab, ob man das Ziel erreicht.

Aber auf einer Pilgerreise ist jeder Schritt das Ziel.“

(aus: Dankbar leben, 2018)


Im Buch „Der Fließweg zu Vers 21 erläutert Br. David:

„Die unbändige Lebendigkeit, die „immer den Weg sucht“, ist in allem, was lebt, auch in dir und mir. Selbst wenn die Spur kaum noch zu sehen ist, drängt uns unser Innerstes ihr nachzugehen. Wir sind von Natur aus daraufhin angelegt, das Große Geheimnis, ….. aufzuspüren …... Auf diesem Weg findet unser Leben Erfüllung.“



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